Mai 8, 2021

Asset Allocation noch sinnvoll oder gleich All In?

Dieser Artikel ist vor allem deshalb entstanden, weil ich so langsam den Eindruck gewinne hier sind viel zu viele Investoren unterwegs, die sich fernab jeglichen Risikomanagements bewegen. Dabei meine ich nicht, dass manche einen Kredit aufgenommen habe (was vermutlich die wenigsten im deutschsprachigen gemacht haben). Es geht viel mehr darum, dass viele nur auf Aktien schauen und andere Assets fast schon außen vor lassen.

Asset Allocation im aktuellen Umfeld

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Nun jedem ist bekannt, dass die Bewertungen von vielen Firmen nicht mehr nachvollziehbar und auch nicht gerechtfertigt sind. Fast alle sprechen von einer Blase, die demnächst zu platzen droht. Allerdings wird immer weiter investiert und viele setzen scheinbar nur auf Aktien und als spekulativen Part auf ein bisschen Krypto. Jedoch scheinen hier viele zu vergessen, dass Aktien schon zu den risikoreichen Assets gehören, und es nicht schaden würde Investments über mehrere Assets zu verteilen.

Nicht umsonst zeigt uns, dass in einem gut aufgestellten Portfolio zumindest folgende Assetklassen vertreten sind:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Rohstoffe
  • Immobilien (können meiner Meinung nach auch REITs sein)
  • Cash

Der optimale Aktienanteil schwankt je nach Risikoeinstellung zwischen 60 bis 80 Prozent, bei Anleihen 10 bis 25 %, Rohstoffe werden meist mit 10% gewichtet. Jedoch ein 100% Aktienanteil halte ich für nicht wirklich empfehlenswert. Früher oder später wird man damit eine Bruchlandung erleiden.

Aber aktuell ist es natürlich eher schwierig sich der allgemeinen Aktieneuphorie entziehen zu können und man tut sich sehr schwer in Anleihen zu investieren. Das ist aber aktuell genau der Knackpunkt, jeder scheint auf Renditejagd zu sein und vergisst dabei sein Risikomanagement.

Es wird auch in Zukunft ein Marktumfeld geben, wo man sich über ein 5% Kupon freuen wird.

Bis jetzt habe ich noch kein wirklichen Bärenmarkt erlebt, jedoch ist Investieren für mich kein Spiel es geht mir dabei mein Vermögen zu vergrößern und abzusichern, und je größer das wird desto mehr spielt Absicherung eine wichtige Rolle.

Wie positioniere ich mich im aktuellen Umfeld?

Ich denke, meine Strategie habe ich schon öfters erläutert. Mein Hauptaugenmerk bleibt weiter bei Aktien. Jedoch werde ich ab und zu auch in Anleihen (mittels ETFs) investieren. Der Grund in Anleihen zu investieren, ist der für mich so gut wie sichere Cashflow, den ich bei Aktien nicht immer zu 100% habe.

Was Rohstoffe betrifft muss ich mich erst weiter einlesen, ob das wirklich über Silber und Gold hinaus sinnvoll ist.

Des weiteren habe ich nun auch ein monatlichen Aktiensparplan gestartet, der mit Apple und Microsoft auf Wachstum und Innovation ausgerichtet ist und mit PG und JnJ auf Dividenden. Zusätzlich habe ich nun auch ein REIT ETF aufgenommen. Daneben gibt es logischerweise immer noch viele Unternehmen, die recht fair bewertet sind und in diese wird auch regelmäßig investiert, siehe CVS oder Unilever.

Aber es ist nun wirklich nicht sehr einfach jemand von Asset Allocation zu überzeugen, wenn man mit Dogecoin innerhalb von 4 Wochen zum Millionär werden kann 😋…

Fazit

Investieren ist kein Spiel, man sollte ein Risikomanagement nicht vergessen und nur auf Aktien zu setzen ist sehr riskant. Auch wenn das aktuelle Depot klein ist, sollte man sich zumindest eine Strategie zu Recht legen, welche Assets enthalten sein sollen wenn das Portfolio mal deutlich größer ist.

Und buy the dip ist keine langfristige Strategie!

Was denkt ihr über Asset Allocation?

Dies ist keine Anlageberatung ,sondern spiegelt lediglich meine eigene Meinung wider!

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2 Gedanken zu “Asset Allocation noch sinnvoll oder gleich All In?

  1. Bin ein Fan der Asset Allocation. Wenn du bei deinen noch Liquidität dazu nimmst hast du meine wichtigsten Bausteine für meine Diversifikation.

    Viele Grüße
    Christian / Bergfahrten

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